DOKUMENTATION

Ins Heilige Land vom Isarstrand

»Wo unseres Heiles Wiege stand…«

Die Reise des Saliterer
nach Jerusalem

Eine »Pilgerung« in das Heilige Land vor mehr als hundert Jahren, sie sollte nicht nur dem Seelenheil dienen, der Vorbereitung auf die »Letzte Reise zum Himmlischen Jerusalem«. Katholische Christen sollten darin auch eine Manifestation sehen – nämlich gegen die Ansprüche orthodoxer Griechen und Russen an den Heiligen Stätten anzutreten.
Zur ersten Volkswallfahrt bayerischer Pilger nach Jerusalem, vom 25. Juli bis 15. August 1904, hatte der Päpstliche Hausprälat, Monsignore Sebastian Kirchberger, ein gebürtiger Tegernseer, aufgerufen. Und diesem Ruf war auch sein Vetter Johann Evangelist Stadler, Salitererbauer in Rottach, gefolgt. Der Saliterer, dem das Tegernseer Tal einmal sein Heimatmuseum verdanken wird, hat diese Wallfahrt in einem Reisebericht festgehalten – ein bisher unveröffentlichtes Zeitzeugnis, das sein Enkel J. Karl Reiner hiermit der Öffentlichkeit übergibt. Aber zunächst, zur Vorgeschichte dieser ersten bayerischen Volkswallfahrt »Ins Heilige Land vom Isarstrand«…

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